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Kinder- und Jugendhospizarbeit

 

Kinder- und Jugendhospize und ihre speziell ausgebildeten Hospizhelfer leisten wertvolle Arbeit. Nach einem ganzheitlichen Ansatz umsorgen sie nicht nur die kranken Kinder und Jugendlichen, sondern kümmern sich in einer besonders schwierigen Zeit liebevoll um die gesamte Familie.

Entlastung der Familienmitglieder von Alltagsarbeiten, Beistand zu leisten oder einfach als vertrauter Ansprechpartner da zu sein - all das unterstützt in schwierigen Situationen ungemein!

Und damit diese wichtige Aufgabe weiterhin geleistet und weiter ausgebaut werden kann, möchten wir Sie bitten sich im Rahmen unserer Spendenaktion "Gemeinsam Gutes tun" zu engagieren!

Jede Spende, die im Aktionszeitraum (2. Mai bis 6. Juli 2018) bei uns eingeht, wird durch die BBBank um 33% aufgestockt! Der insgesamt maximale BBBank-Spendenanteil beläuft sich auf 40.000 Euro.

Was Ihre Spende bewirken kann möchten wir Ihnen gern zeigen:

15 Euro Spende (+ BBBank-Aufstockung) ermöglichen eine Auszeit für die gesamte Familie durch ein Sommerfest des jeweiligen Kinderhospizes

45 Euro Spende (+ BBBank-Aufstockung) sichern drei Monate Ausbildung einer ehrenamtlichen Hospizbegleitung

75 Euro Spende (+ BBBank-Aufstockung) verhelfen einem Geschwisterkind zu einer 3-monatigen Teilnahme an einer Trauergruppe.

Der Gesamterlös von "Gemeinsam Gutes tun" kommt bundesweit mindestens 10 Kinder- und Jugendhospizen sowie ambulanten Kinderhospizdiensten zu Gute.

Auch im Namen der betroffenen Kinder, Eltern und Geschwistern sagen wir "Danke" für Ihre Hilfe!

Ergänzende Hintergrundinformationen:

Eine Besonderheit der Kinder- und Jugendhospizarbeit ist, dass Familien auf Wunsch ab der Diagnose begleitet werden. Oft leben die lebensverkürzend erkrankten Kinder und ihre Familien viele Jahre mit ihrer Grunderkrankung und der Prognose, das Erwachsenenalter nicht zu erleben. Dies bedeutet einen langen Prozess mit unterschiedlichen Verlusten, Hoffnungen und Fragen, in der die Familien von Menschen aus der Kinderhospizarbeit unterstützt werden können.

In der Regel sind die Angebote der Kinderhospizarbeit somit nicht, wie häufig vermutet, die „Endstation“ für die erkrankten Kinder, sondern der Beginn einer längeren Begleitung. Stationäre Kinder- und Jugendhospize bzw. ambulante Kinderhospizdienste bieten Möglichkeiten für persönliche Begegnungen, Entlastungen sowie spezifische Angebote für die gesamte Familie.

Worin bestehen die wesentlichen Unterschiede zwischen stationären und ambulanten Kinderhospizangeboten?

Weil von der Diagnosestellung bis zum Tod der Kinder in der Regel mehrere Jahre vergehen, sind die Aufenthalte in einem stationären Kinderhospiz in der Regel zeitlich begrenzt und wiederkehrend. Nur in besonderen Krisensituationen oder in der Lebensendphase des Kindes wird die Familie unbegrenzt aufgenommen. Ansonsten nutzt jede Familie etwa vier Wochen im Jahr das stationäre Angebot. Die Pflege wird dabei von Pflegefachkräften übernommen.

Dagegen werden die Familien im ambulanten Bereich nahezu das ganze Jahr begleitet. Ziel ist, jeder Familie idealerweise zwei (ehrenamtliche) BegleiterInnen zur Verfügung zu stellen, so dass eine lückenlose Unterstützung gewährleistet werden kann. 

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