Vorlesen

Kinderhospizarbeit - Gemeinsam Lichtblicke schenken

Bild: Kind umarmt innig seine Mutter

 

Dritte Jubiläumsspendenaktion (13. Juli bis 27. August 2026)

Wenn ein Kind unheilbar erkrankt, ist dies für seine Eltern eine schwere Belastung. Die Diagnose betrifft nicht nur das kranke Kind, sondern verändert das Leben der gesamten Familie. 

In dieser Situation übernehmen ambulante und stationäre Kinderhospizdienste, getragen durch Hospizfachkräfte und Ehrenamtliche, hilfreiche sowie wertvolle Arbeit: Sie schenken den kranken Kindern professionelle und liebevolle Betreuung und geben den Familien Halt, Entlastung und neue Kraft.

Einige wichtige Leistungen werden von den gesetzlichen Kostenträgern nicht oder nur teilweise übernommen. Hier wollen wir mit der dritten Spendenaktion in unserem Jubiläumsjahr ansetzen und gemeinsam mit Ihnen die begleitende Hospizarbeit in Deutschland stärken. 

Um die finanzielle Hilfe auszuweiten, verdoppelt die BBBank alle vom 13. Juli bis 27. August 2026 eingehenden Spenden bis zu einem Gesamtbetrag von 100.000 Euro.

Auch wiederkehrende Beträge sind wertvoll, denn diese ermöglichen die familienorientierte Unterstützung solange wie nötig. 

Gemeinsam können wir viel bewegen. 

Ihre Spende für familienorientierte Kinderhospizarbeit

 

Spendenbeispiele

*   50 Euro ermöglichen unbeschwerte Erlebnisse für ein Geschwisterkind

* 150 Euro sichern wertvolle Therapieangebote und Auszeiten für ein krankes Kind

* 250 Euro unterstützen ganzheitliche Familienbegleitung

  • Mehr Informationen

    In Deutschland gibt es rund 170 ambulante Kinderhospizdienste und 21 stationäre Kinderhospize.  

    Hospizfachkräfte und Ehrenamtliche kümmern sich, oft gemeinsam, um die schwerstkranken Kinder und deren Familien. Dabei haben hauptamtliche Mitarbeiter eine Ausbildung im Gesundheits- oder Sozialbereich abgeschlossen und eine palliative Weiterbildung. Das Ehrenamt kann i.d.R. ausüben, wer einen intensiven Vorbereitungskurs absolviert hat.

    Zu den Aufgaben der Ehrenamtlichen gehören Spielen, Vorlesen, Ausflüge und Gespräche. Sie kümmern sich nicht nur um die erkrankten Kinder und Jugendlichen, sondern sind auch für Geschwister und Eltern da. Zusätzlich unterstützen sie die Kinderhospizarbeit bei Veranstaltungen, in der Öffentlichkeitsarbeit oder dem Fundraising.

     

    Warum Kinderhospizarbeit Spenden braucht

    Die gesetzlichen Kostenträger (Kranken- bzw. Pflegekassen, Jugendämter) in Deutschland finanzieren nicht alle Leistungen für das lebensverkürzend erkrankte Kind.

    Stationäre Einrichtungen müssen Aufenthalt, Verpflegung und Unterbringung der Eltern und Geschwister, einen Teil der Therapien und besondere Aktionen selbst finanzieren. Auch Bau- und Umbaumaßnahmen sind oft aus Spendengeldern zu stemmen. 

    Dabei ist für erkrankte Kinder die Anwesenheit der Eltern und die damit verbundene Gewissheit, nicht allein gelassen zu werden, von großer Bedeutung. Die pflegenden Eltern sind durch die permanente Verfügbarkeit, am Tag wie auch in der Nacht, oft physisch und psychisch völlig erschöpft.

    In Kinderhospizen und ambulanten Diensten dürfen sie sich anvertrauen und ihre große Verantwortlichkeit mit erfahrenen Pflegekräften und Pädagogen teilen. Genauso wichtig ist die individuelle Betreuung der Geschwister, die schwer an ihren Sorgen, Problemen und ihrer Angst um die Schwester oder den Bruder tragen. So können die Eltern, für die das erkrankte Kind zwingender Weise die meiste Zeit im Mittelpunkt steht, auch in dieser wichtigen Aufgabe entlastet werden. Dabei müssen auch ambulante Dienste einen Teil der angebotenen Leistungen aus Spenden finanzieren.   

    Die Begleitung der Familien endet oft nicht mit der Verabschiedung des Kindes. Individuelle Trauerarbeit, auch noch lange nach dem Verlust, zählt ebenso zu den Aufgaben und ist für betroffene Familien von unschätzbarem Wert.

Mail Send Email Message Streamline Icon: https://streamlinehq.com

Newsletter

Abonnieren Sie unseren E-Mail-Newsletter und bleiben Sie auf dem Laufenden

Newsletter-Anmeldung